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Fotostrecke Griechenland

Alpenluft

Eine kurze Fotostrecke der Alpen von der Luft aus.

Luftaufnahmen

Auf dem Flug von Sizilien nach Hamburg entstanden die Luftbilder.

Palermo

Palermo ist die fünft größte Stadt in Italien und die Hauptstadt der autonomen Region Sizilien. Es ist eine Stadt der Gegensätze. Bittere Armut in den Hafenvierteln trifft auf reiche kulturelle Schätze und mafiöse Strukturen.

Das Bizarrste, was Palermo zu bieten hat ist jedoch die Kapuzinergruft (ital.: Le Catacombe dei Cappuccini) in der noch heute unzählige Mumien zur Schau gestellt werden. Leider wird hier 200,-€ für eine Fotgrafiererlaubnis für eine Stunde verlangt, sodass es hier keine Fotos davon zu sehen gibt.

Verborgene Welten im Michel

Hauptkirche Sankt Michaelis in Hamburg

Die evangelische Hauptkirche der „Michel“ stellt eins der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Hamburg dar und ist einer der bedeutendste Barockkirche in Norddeutschland.

Grundriss des Michels von 1762 - 1906 des Architekten Erst Georg Sonnin

Sie wurde jedoch nicht nur einmal gebaut, sondern drei mal.

Nachdem der Michel erstmals 1647 bis 1669 ein in Backsteinbauweise von Peter Marquardt und Christoph Corbinus in der Neustadt gebaut wurde, brannte sie 10. März 1750 gegen 11:00 Uhr durch einen Blitz getroffen fast vollständig nieder und der Turm stürzte ein.

Der erste Einstuzt des Michels im Jahr 1750

1762 – 1906 wurde die Kirche nach einem Entwurf von Johann Leonhard Prey und Ernst Georg Sonnin neu errichtet. Bei dem Neubau ist der Turm ca. 60 cm in die häufigste Windrichtung gebaut worden, damit der sich dann nach gewisser Zeit selber „grade rückt“.

Am 3. Juli 1906 fing der Turm bei Bauarbeiten am Dachstuhl Feuer und auch das Kirchenschiff fing Feuer, sodass es bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Am 3.Juli 1906 stürzte der Turm des Michels erneut ein

Beim dritten Bau (1906 – 1945) sprachen sich die Architekten Cornelius Gurlitt, Fritz Schumacher und Peter Behrens gegen eine Rekonstruktion aus. Doch es gab erheblichen Widerstand in der Gesellschaft die sich auf die Symbolwirkung des Michels für die Stadt Hamburg bezogen.

So erhielt der Michel die äußere Form bei und wurde im Inneren mit einer modernen Stahlskelett ohne Holzkonstruktion wieder erbaut. Nach 6 Jahren Bauzeit wurde der Michel feierlich Am 19. Oktober 1912 wiedereröffnet.

Teile der Krypta wurden im Zweiten Weltkrieg zu Luftschutzzwecken umgebaut und dienten der Zivilbevölkerung Schutz vor Bombenangriffen

Während der schweren alliierte Bombenangriffe im Juli 1945 (Operation Gomorrah) wurde zwar die ganze Umgebung der Sankt Michaelis Kirche stark getroffen, doch die Kirche überlebte und wurde erst 1944 und 1945 von Bomben getroffen. Diese Bombenschäden sind bis zum Jahr 1952 fast vollständig beseitigt worden.

Seit 1983 wird der Michel fast kontinuierlich restauriert. Seit 2002 ist das Architekturbüro „Plan-R“ mit der Sanierung beauftragt.

Der Turm des Michels gehört mit seinen 132 Metern zu den höchsten Kirchtürmen der Welt. Der Hauptteil des Turmschaftes besteht nicht aus Backstein sondern aus einer Holzkonstruktion, die bei den letzten Umbauarbeiten in eine Stahlkonstruktion ausgeführt und mit Kupfer verkleidet wurde.

Die Turmuhr stellt eine deutsche Superlative dar, denn sie hat einen Durchmesser von 8 Metern. Zeiger und Ziffernblatt sind mit Blattgold belegt. Die Zeiger haben eine Länge von 4,91 Metern und 3,60 m. Jeder dieser Zeiger wiegt 130 Kilogramm.

Bemerkenswert ist auch, dass der Michel nicht nur im Kirchenschiff über 3 Orgeln verfügt, sondern es gibt auch über und unter dem Kirchenschiff jeweils eine Orgel.

Durch Konzerte und Veranstaltungen trägt der Michel seine Restaurierungskosten zu fast 80% selber.

Am 4.November erhielten wir vom Verein Hamburger Unterwelten e.V. die Gelegenheit mit dem Architekten Joachim Reinig vom Architektur Büro Plan R eine spannende Tour durch die verborgenen Welten des Michels zu unternehmen. Vielen Dank! Es war spannender als erwartet.

Malta at war

Zu Zeit des Zweiten Weltkrieges kam Malta ein große Bedeutung zu, denn die Insel war bereit seit 1800 Britische Kolonie.

Malta liegt direkt auf der Passage zwischen Sizilien und Nordafrika und war daher den Deutschen und Italienern ein Dorn im Auge.

Zu Kriegsbeginn wollten die Briten diese Insel sogar den Italienern verkaufen. Die Briten waren zunächst fast ausschließlich damit beschäftigt sich gegen eine deutsche Invasion zu rüsten. Doch bald war klar, dass Malta mit seinem großen Naturhafen in Valetta in der Lage war den Nordafrikafeldzug empfindlich zu stören.

Im Laufe des Krieges wurden auch die lebenswichtige Versorgung von Malta knapp, da Malta über keine nennenswerte Argraflächen oder Wasservorkommen verfügte. Doch die Malteser überstanden selbt eine halbjahrige Blockade.

Im Laufe von etwa 3.000 Angriffen gegen die Insel fielen ungefähr 14.000 Tonnen Bomben und zerstörten unter anderem fast 35.000 Häuser; auf die Fläche Maltas bezogen, fielen hier die meisten Bomben pro Quadratmeter dieses Krieges. In Anerkennung des Mutes und der Tapferkeit während der Angriffe verlieh der damalige britische König Georg VI. der maltesischen Bevölkerung am 15. April 1942 das Georgs-Kreuz, welches seitdem die maltesische Flagge ziert.

Die vielen Stollen und Festungsanlagen zeugen noch immer von dieser Zeit.

Doch lange vor dem zweiten Weltkrieg wurde Malta durch Kreuzritter und den Belagerungsversuch 1565 bekannt.

Erkundungsbergwerk Gorleben

Geplantes Endlager Gorleben

 

Heiß umstritten ist seit Beginn der Planungen 1977 das Atommüll Endlager in Gorleben im Landkreis Lüchow-Dannenberg im äußersten Nordosten von Niedersachsens. Hier ist geplant den strahlenden Atommüll aus den Deutschen Kernkraftwerken für die „Ewigkeit“ in einen Salzstock unter der Erde zu verscharren.

Doch es ist umstritten, dass der Salzstock in Gorleben überhaupt sicher ist. Geologen sagen, dass das Innere des Salzstockes seit Jahrhunderten existiert, sodass man auch in Zukunft damit rechnen kann, dass sich hier nichts im Inneren tun wird.

Was viele nicht wissen ist, dass der Salzstock sich bewegt und wandert. Die strahlenden Behälter würden vom Salz eingeschlossen werden und einfach „mitwandern“. Die Erkundungen lagen über mehrere Jahr brach, da die Rot-Grüne-Regierung sagte, wenn ein Endlager gefunden wäre, würde es keine Argumenten mehr gegen die Abschaltung von Kernkraftwerke mehr geben. Zudem sind die Auswahlkriterien in der Vergangenheit dem Standort Gorleben angepasst worden. Ein großes Argument für den Standort war im Kalten Krieg die Grenze zu der DDR, die in unmittelbarer Nähe liegt.

Heute ziehen diese Argument nicht mehr.

Die Bundesregierung hat im 2010 die Verlängerung der Laufzeiten für die AKW’s durchgedrückt und nun gehen auch die Erkundungen im Bergwerk Gorleben weiter.

Im November berichtet der Spiegel über große Gasvorkommen im Salzstock. Das Gestein würde brüchig werden und könnte explodieren. Ob das ein Aus für die Erkundungen heißt ist noch unklar.


Anzumerken ist jedoch, dass der Atommüll derzeit an den AKW’s direkt oder im sogenannten Zwischenlager in Gorleben untergebracht ist. Ob diese Zwischenlager sicherer sind, ist zu bezweifeln. Zudem ist zu bezweifeln, dass die Stromanbieter tatsächlich für alle anfallenden Kosten zur Verantwortung gezogen werden.