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Mysterium Jonastal

Kurz vor Kriegsende wurde das Jonastal bei Crawinkel Schauplatz rätselhafter Bauvorhaben. Zu den Arbeiten an dem “Sonderbauvorhabens III” im Jonastal wurde das Außenlager S III des KZ Buchenwald errichtet. Die deportierten KZ-Häftlinge wurden unter strengster Geheimhaltung gezwungen 25 Stollen in den Fels zu treiben. Mehr als 15.000 Menschen verloren unter grauenhaften Bedingungen in nur 4 Monaten ihr Leben.

Nach dem Krieg wurden die Eingänge zu diesen Stollen gesprengt, sodass heute ein Eindringen extreme Schwierigkeiten bereitet.

Um Sinn und Zweck dieses Baues philosophieren Wissenschaftler und Hobbyforscher noch heute. Die Vermutungen gehen von Ausweichquartier des Führers, über “Thüringer Alpenfestung”, bis hin zur sogenannten “U-Verlagerung” eines Atomwaffenprojektes. Die Akten, die Licht ins Dunkel verschwörerischer Theorien bringen könnten, lagern in amerikanischen Archiven unter Verschluss.